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Bischof von Limburg weiht zwei Priester in St. Augustin

Bonn/Limburg: Der Bischof von Limburg, Dr. Franz Peter Tebartz-van Elst hat am Sonntag, 20. Juni, zwei jungen Männern das Sakrament der Priesterweihe gespendet. Franziskus Dose und Quoc Vinh Vu empfingen die Weihe im Missionspriesterseminar der Steyler Missionare in St. Augustin bei Bonn. Der heilige Arnold Jansen, Ordensgründer der Steyler Missionare, habe das Evangelium in den „fernen Osten" getragen, sagte Bischof Tebartz-van Elst in seiner Predigt. Die Weihekandidaten verkörperten damit die „Resonanz des Evangeliums", das die Gemeinschaft bis an das „Ende der Erde" getragen hätte.

Eine Kirche, die weniger im „wohlwollenden Spotlight der Gesellschaft" sei, müsse umso mehr „von Innen leuchten". Das Licht von Ostern und das Feuer von Pfingsten sei es, was die Kirche im Innersten ausmache und nach außen mehr strahlen müsse. Beides nährt sich nach den Worten des Bischofs aus der „Glut der Hingabe, die in den Sakramenten der Kirche lebt. Hier feiert der Priester, was Christus selbst getan hat. Hier steht er für ihn. Deshalb ist die Eucharistie der Lebensnerv priesterlicher Identität und Spiritualität".

Der priesterliche Dienst sei die „tägliche und lebenslange Bereitschaft, sich von Christus formen zu lassen" und sich „Gott ganz zu schenken", damit er an uns handeln könne. „Priester, die in dieser Bereitschaft leben werden zur Orientierung für viele Menschen, die mehr suchen als der Alltag mit sich bringt." Die Gesellschaft sei davon getrieben, alles „herzustellen". Demgegenüber sei es die „Bestimmung des Priesters, das Geheimnis des Glaubens in den Sakramenten darzustellen".

Das Licht des Glaubens könne weitergegeben, aber nicht gemacht werden. Deshalb brauche die Kirche Priester, die die Gläubigen „mit der Lunte des österlichen Lebens in den Sakramenten der Kirche in Berührung bringen". Bischof Tebartz-van Elst fasste den Auftrag an die Neugeweihten zusammen: „Die Eucharistie in manchen Abend des Lebens zu tragen, dass in den Herzen der Gläubigen das Licht des Ostermorgens zu leuchten beginnt, ist von heute an Ihr Dienst."

Die Steyler Missionare sind eine katholische Ordensgemeinschaft aus Brüdern und Priestern. Sie leben in internationalen und multikulturellen Gemeinschaften und bezeugen damit die weltweite Kirche und Geschwisterlichkeit. Gegründet wurde die Ordensgemeinschaft im Jahr 1875 von Arnold Jansen; er errichtete im niederländischen Steyl das erste Missionshaus der Gesellschaft des Göttlichen Wortes. Heute zählt die Ordensgemeinschaft über 6.000 Mitglieder mit Niederlassungen in 69 Ländern.


 



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Bistum Limburg


22.06.2010

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