Friedberg: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Wetteraukreis möchte auch im Jahr 2012 Eltern von Kindern mit Lese- Rechtschreibschwächen (LSR) hilfreich zur Seite stehen. Dieser Beratungsservice ist kostenfrei und findet, nach vorheriger Anmeldung unter der Nummer 06031 - 5724 in der AWO Geschäftsstelle in Friedberg, Kleine Klostergasse 16, statt.
Das zuständige Vorstandsmitglied Ekkehard Müller teilt dazu mit, dass eine solche LSR die gesamte Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes beeinflussen.
Die Beratung bezieht sich im Wesentlichen auf alle schulrechtlichen Aspekte, auf die Vermittlung von Ansprechpartnern für eine qualifizierte LSR- Diagnose und auf Hinweise mit dem Umgang mit der Diagnose.
Obwohl die schulische Anerkennung einer LSR durch eine Rechtsverordnung des hessischen Kultusministeriums verbindlich geregelt ist, komme es in der Praxis doch häufig zu Konfliktsituationen zwischen Eltern und Schule, wie er aus der Praxis wisse, sagt Müller.
Eltern aus sozial schwächeren Schichten hätten dabei oft aus mangelnder Kenntnis der Rechtslage, das Nachsehen. Oft würde sogar die Diagnose einer LRS als Schmach empfunden und die Suche nach einer Therapie erfolglos.
Hier setzt die Beratung an, die zweifellos zu den sozialen Aufgaben eines freien Wohfahrtsverbandes, wie der AWO, gehört. Jeweils Donnerstags in der Zeit von 16:00 Uhr - 18:00 Uhr steht der Pädagoge Ekkehard Müller nach vorheriger Anmeldung zur Verfügung.
Um Wartezeiten zu vermeiden, ist es ratsam, vorher anzurufen.
01.02.2012
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